hegrat´´s asien haus, geschichte
 


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HEGRAT´S ASIEN-HAUS Webshop
Wussten Sie schon?
Das Nationalmuseum in Kabul verfügt über tausende seltener Exponate, welche die ereignisreiche Geschichte der afghanischen Kultur belegen.

Die Sammlung verfügt über viele Schätze aus
Elfenbein sowie über Antiquitäten der Kuschana-Zeit, dem frühen Buddhismus und dem Islam.

Geschichte

Geschichte
Hegrat´s-Asien-Haus Geschichte
Das heutige HEGRAT´S ASIEN-HAUS hat eine sehr lange und interessante Entstehungsgeschichte, die hier nun endlich erzählt wird:  

1950 wurde der Inhaber des Geschäfts, Latif-Ghani Yari, als zweitältester Sohn von Mudir Gulagha Ghani in Kabul Afghanistan geboren. Sein Vater hatte in Deutschland Telekommunikation studiert und war in seinem Amt als verantwortlicher Leiter für Telekommunikation in Afghanistan jahrelang tätig. Anders als in Deutschland verdiente man dort nicht viel als Mudir; er hatte sich jedoch ein hohes Ansehen erarbeitet. Nachdem G. Ghani darüber nachgedacht hatte,  wie er sein Wissen über Antiquitäten auch Anderen zunutze machen könnte, um seine Familie (Eine Frau, vier Söhne und fünf Töchter) zu versorgen, kam Ihm die Idee zur Eröffnung eines Antiquitätengeschäfts in der Innenstadt Kabuls.

1968 eröffnete er sein erstes Geschäft in der legendären Straße Kochemurgha -  auch „Chickenstreet“ genannt. Kurze Zeit darauf eröffnete er für seine Söhne zwei weitere Geschäfte in der gleichen Straße. L. Yari, der neben seiner Schule mit seinem älteren Bruder das größte Geschäft übernahm, legte  damit den Grundstein für das heutige Hegrat´s Asien-Haus in Hamburg. Schnell erlernte L.Yari die Analyse sowie Auswertung von Antiquitäten und Kunstgegenständen und konnte diese von den zahlreichen angebotenen Kopien unterscheiden. Viele Deutsche und internationale Touristen, sowie Archäologen und Politiker gehörten zum Kundenkreis. Auch Reisen nach Deutschland waren Teil der Geschäftsaufgaben von L. Yari, der dort mittlerweile nicht nur Kunden, sondern auch Freunde gefunden hatte. Einer der bedeutendsten war Dr. Gunther Hollatz.

1979 brach der sowjetisch-afghanische Krieg aus.  

1980 heiratete er Shakella Yari,
die gerade Chemie studierte (Tochter des Architekten Aghagul und Guldjan Yari).  

1981 musste
zur Sicherheit L. Yari mit seiner Ehefrau nach Aufforderung seines Vaters Afghanistan verlassen. Schnell packte L. Yari seinen Koffer: Als erfahrener Geschäftsmann packte er nicht nur seine Kleidung, sondern auch seine eigene, in seinem Zimmer hängende Sammlung von Antiquitäten ein. Da das Verlassen des Landes ohne Visum zu jener Zeit unmöglich war, schickte Dr. Hollatz (Autor mehrerer Bücher über afghanische Volkskunst und Antiquitätensammler) dem Ehepaar ein Visum. Nach vielen kleinen Schwierigkeiten landete ihr Flugzeug schließlich in Frankfurt. Die ersten Wochen lebten sie bei Dr. Hollatz, der mittlerweile nicht nur ein Kunde, sondern auch ein sehr guter Freund geworden war.
Nachdem sie gehört hatten, dass Hamburg eine sehr schöne Stadt sei, zogen sie kurz entschlossen nach Hamburg, um in Deutschkursen die deutsche Sprache zu erlernen. L. Yari nahm währenddessen an vielen Antik- und Flohmärkten teil, wo er seine Waren aus seiner Sammlung verkaufte und somit das tägliche Leben finanziell sicherstellte.

1984 eröffnete L. Yari sein erstes Geschäft “Asien-Haus“ in Hamburg-Mundsburg (Denheide). Kurze Zeit später folgte die zweite Filiale in Hamburg-Bergedorf. L. Yari nutzte dabei sein hart erarbeitetes Vermögen, um die Familie in Afghanistan zu unterstützen. Diese lebt mittlerweile dank seiner Hilfe bereits größtenteils auch in Hamburg.  

1988 wurde sein Sohn Hegrat Yari geboren.

1990 schloß er die Filiale in Hamburg-Bergedorf aufgrund Fachkräftemangels.  

1998 eröffnete er Hegrat´s Asien-Haus in der Großen Burstah 1, Hamburg-City. Dies ist wohl die "Perle" seiner Geschäfte, schräg gegenüber der Handelskammer, hinter dem Rathauses neben der Börsebrücke, vor der Zentrale der Hamburger Sparkasse und in den Herzen der Kunden und Freunde.   

2000 wurde das Asien-Haus in Hamburg-Mundsburg geschlossen und Hegrat´s Asien-Haus 2 in Jakobikirchhof (Steinstrasse), Hamburg-City eröffnet.


2006 Hegrat´s Asien-Haus 2 schließt, damit Hegrat´s Asien-Haus in der Großer Burstah 1 vergrößert werden kann und alle an einem Ort vereint werden.  

2007 Erweiterung der Geschäftsräume in Großer Burstah 1.


2011 Hegrat´s Asien-Haus und Web-Shop sind endlich online im Internet erreichbar -  und es geht weiter...

Wir hoffen, die Entstehungsgeschichte vom Hegrat´s Asien-Haus hat Ihnen gefallen, und Sie freuen sich, wenn die Geschichte fortgesetzt wird…  

Vielen Dank!

Ihr Team von Hegrat´s Asien-Haus 
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